Dies ist eine Störung, die sich durch das Auftreten einer übermäßigen, anhaltenden und beeinträchtigenden Angst vor Situationen der sozialen Exposition oder Interaktion auszeichnet. Sie entwickelt sich typischerweise in der Adoleszenz und ist häufiger mit dem weiblichen Geschlecht assoziiert.
Häufig manifestiert sie sich durch antizipatorische Angst vor sozialen Expositionen oder Interaktionen und kann sogar zu Angstattacken führen.
Betroffene erleben oft Angst davor, beurteilt zu werden und dass ihr Verhalten oder ihre Handlungen in der Öffentlichkeit als unangemessen angesehen werden könnten. Zum Beispiel: durch offensichtliche Anzeichen von Angst, durch den Verlust des Gedankenfadens oder die Unfähigkeit, die richtigen Worte zur Selbstdarstellung zu finden. Die Ängste oder Besorgnisse müssen unverhältnismäßig sein und erhebliches Unbehagen verursachen.
Um eine soziale Phobie zu diagnostizieren, müssen die Symptome mindestens sechs Monate lang vorhanden sein, und andere Ursachen wie der Einfluss von Drogen, eine Krankheit oder eine andere psychische Störung müssen ausgeschlossen werden.
Die Behandlung basiert auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken, die auf das Training sozialer Fähigkeiten abzielen.
- Franklin R Schneier, MD. Social anxiety disorder in adults: Epidemiology, clinical manifestations, and diagnosis. UpToDate. May 26, 2021.
- Murray B Stein, MD, MPHCharles T Taylor, PhD. Approach to treating social anxiety disorder in adults. UpToDate. Jun 07, 2022.
- Shannon Bennett, PhDJohn T Walkup, MD. Anxiety disorders in children and adolescents: Assessment and diagnosis. UpToDate. Aug 19, 2022.
- Evan Alvarez, MAAnthony Puliafico, PhDKimberly Glazier Leonte, PhDAnn Marie Albano, PhD, ABPP. Psychotherapy for anxiety disorders in children and adolescents. UpToDate. Feb 02, 2021.

