Es handelt sich um eine Entwicklungsstörung des Nervensystems, die sich durch Schwierigkeiten in der sozialen Nutzung der verbalen und nonverbalen Kommunikation auszeichnet.
Die Ursachen dieser Störung sind unbekannt.
Zu den Symptomen gehören Schwierigkeiten, soziale Normen zu verstehen, mit anderen zu kommunizieren, gesprochene Sprache und soziale Signale wie Gesten oder Blickkontakt zu verstehen. Betroffene können Probleme haben, Gespräche zu beginnen und aufrechtzuerhalten sowie die Gefühle und Emotionen anderer zu verstehen. Diese Symptome müssen seit der Kindheit vorhanden sein und das tägliche Funktionieren der Person erheblich beeinträchtigen.
Die Diagnose erfolgt durch eine vollständige Anamnese, neurologische Untersuchung sowie Sprach- und Sozialkompetenz-Tests.
Die Behandlung basiert auf einem multidisziplinären Ansatz, der Sprach- und Kommunikationstherapie, Psychotherapie und pädagogische Unterstützung umfassen kann. Ziel der Behandlung ist es, die Fähigkeit der Person zu maximieren, die notwendigen sozialen Fähigkeiten zu erwerben, um im sozialen Umfeld zu funktionieren und die Fähigkeit zur nonverbalen Kommunikation (Gesten, Tonfall) zu verbessern.
- Definitions of communication disorders and variations. Ad Hoc Committee on Service Delivery in the Schools. American Speech-Language-Hearing Association. ASHA Suppl 1993; 35:40.
- Topal, Z., Demir Samurcu, N., Taskiran, S., Tufan, A. E., & Semerci, B. (2018). Social communication disorder: a narrative review on current insights. Neuropsychiatric Disease and Treatment, 14, 2039–2046.
- Swineford, L. B., Thurm, A., Baird, G., Wetherby, A. M., & Swedo, S. (2014). Social (pragmatic) communication disorder: a research review of this new DSM-5 diagnostic category. Journal of Neurodevelopmental Disorders, 6(1), 41.
- Norbury, C. F. (2014). Practitioner review: Social (pragmatic) communication disorder conceptualization, evidence and clinical implications. Journal of Child Psychology and Psychiatry, and Allied Disciplines, 55(3), 204–216

