Subakute Höhenkrankheit

Mittlere Dringlichkeit
-Mäßig schwer

Von subakuter Höhenkrankheit spricht man, wenn Menschen, die normalerweise nicht in großer Höhe leben, nach einem wochen- oder monatelangen Aufenthalt in über 3000m Höhe Symptome entwickeln.

Sie wird durch den Sauerstoffmangel des Gewebes in großer Höhe verursacht, der zu einer Vasokonstriktion der Lungenarteriolen und einer Zunahme der roten Blutkörperchen führt. Dies führt zu einer Hypertonie der Lungenarterien und einer Überlastung des rechten Herzventrikels.

Sie äußert sich durch Dyspnoe, Husten, Schwellungen im Gesicht und an den unteren Extremitäten, vergrößerte Halsvenen, eine vergrößerte Leber, Aszites und Angina pectoris bei Anstrengung.

Die Diagnose basiert auf der Anamnese und der körperlichen Untersuchung.

Die Behandlung basiert auf dem Verlassen der Höhe, unterstützenden Maßnahmen und symptomatischer Behandlung.

Bibliographische Referenzen
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  5. Buddha Basnya. Enfermedad de las altitudes. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 476E
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
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Symptome

    Atemnot bei Anstrengung


    Diastolischer Blutdruck über 110 mmHg


    Husten


    Atemnot


    Schwellung um die Augen herum

Prähospitale Empfehlungen

Abstieg unterhalb der Sicherheitshöhe (< 2500 Meter).
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.