Transverse Myelitis

Mittlere Dringlichkeit
-Mäßig schwer

Querschnittsmyelitis ist eine Entzündung eines Teils des Rückenmarks. Sie tritt am häufigsten im Alter von 10 bis 19 Jahren und im Alter von 30 bis 39 Jahren auf.

In 15-30% der Fälle wird kein Auslöser gefunden. Gelegentlich wird es auf eine Virusinfektion, eine Autoimmunreaktion, eine unzureichende Durchblutung oder eine demyelinisierende Erkrankung wie Multiple Sklerose zurückgeführt. 

Es äußert sich mit Symptomen unterhalb des entzündeten Knochenmarks. Es äußert sich in der Regel als rasch auftretende Schmerzen im unteren Rückenbereich mit veränderter Empfindlichkeit und Beweglichkeit der Beine. Sie kann mit Störungen der Darm- und Blasenfunktion einhergehen.

Die Diagnose erfolgt durch klinische Anamnese und körperliche Untersuchung mit umfassender neurologischer Untersuchung. Der aufschlussreichste bildgebende Test ist die Kernspintomographie.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung mit Kortikosteroiden wie den üblichen Antiphlogistika und Schmerzmitteln zu reduzieren. Es muss mit Rehabilitation kombiniert werden.

Etwa 30% der Patienten erholen sich ohne Folgen, während andere mit einer dauerhaften Beeinträchtigung verbleiben.

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Verfasser/-in
Dr. Elvira Moreno
Copyright
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Symptome

    Einnässen


    Stuhl verlieren


    Rückenschmerzen


    Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder im unteren Rücken


    Kraftverlust

Prähospitale Empfehlungen

Moderate Ruhe, Ausruhen bis die Symptome nachlassen.
Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.