Typische Lungenentzündung - Ambulant erworbene Lungenentzündung

Nicht dringend
HäufigMäßig schwer

Es handelt sich um eine Infektion der Lunge, die außerhalb eines Krankenhauses erworben wird.

Sie kann durch Bakterien, Viren, Pilze oder Protozoen verursacht werden, wobei das Bakterium Streptococcus pneumoniae die häufigste Ursache ist.

Sie äußert sich durch Husten, Fieber und grünlich-gelben Auswurf. Weitere Begleiterscheinungen können Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Schmerzen in der Brust sein, die sich beim Atmen verstärken.

Die Diagnose wird durch eine klinische Untersuchung, eine körperliche Untersuchung sowie Labor- und bildgebende Untersuchungen gestellt.

Die unterstützende Behandlung umfasst eine Sauerstofftherapie bei mittelschwerem bis schwerem Atemversagen, Analgetika, Antipyretika, Bronchodilatatoren, usw. Die Behandlung richtet sich nach dem verursachenden Keim.

Bibliographische Referenzen
  1. Lionel A. Mandell, Richard G. Wunderink. Neumonía. Neumonía extrahospitalaria. Harrison. Principios de Medicina Interna. Volumen 2. 19ª Edición. 804:811.
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Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Gelb-grünlicher Auswurf


    Schwierigkeiten beim Atmen


    Husten


    Mehr abhusten als üblich


    Stechende Brustschmerzen

Symptome, auf die Sie achten sollten

65 Jahre oder älter sein
Schwierigkeiten beim Atmen
Gefühl von Kurzatmigkeit
Fieber, das nicht durch fiebersenkende Mittel (Paracetamol, Ibuprofen) gelindert wird
Verschlimmerung des Hustens
Schmerz in der Brust beim Atmen
Vorgeschichte einer schweren Lungenerkrankung, wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Vorhandensein einer Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettleibigkeit, Herz-, Nieren-, Gehirn- oder Lebererkrankungen.
Vorgeschichte von Immunschwäche (HIV, Diabetes mellitus, onkologische Erkrankungen, längere Einnahme von Kortikosteroiden).

Selbstfürsorge

Antibiotika nicht ohne ärztliche Verschreibung einnehmen.
Bei Muskelschmerzen oder Fieber (Tº > 38 °C) rezeptfreie Analgetika und Antipyretika einnehmen.
Auf eine Flüssigkeitszufuhr von 2l pro Tag achten. Vermeiden von Softdrinks und Fruchtsäften mit hohem Zuckergehalt.
Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.