Es handelt sich um eine Lungenembolie, die durch die Verstopfung der Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel verursacht wird, das üblicherweise aus einer Vene im tiefen Venensystem der Beine migriert ist.
Diese Erkrankung tritt bei Kindern viel seltener auf als bei Erwachsenen.
Es gibt genetische und erworbene Faktoren, die die Bildung begünstigen können. Zu den häufigsten erworbenen Risikofaktoren gehören Fettleibigkeit, Immobilisierung, orale Kontrazeptiva, Schwangerschaft, Autoimmunerkrankungen, Krebs usw.
Die Symptome sind Atemnot, schnelle Atmung, Husten und Brustschmerzen.
Die Diagnose kombiniert die Krankengeschichte, Laboruntersuchungen, ein Elektrokardiogramm und Bildgebungstests.
Die Behandlung umfasst Sauerstofftherapie und Antikoagulanzien zur Verhinderung der Bildung neuer Blutgerinnsel. In schweren Fällen werden fibrinolytische Medikamente verwendet, die helfen sollen, das gebildete Blutgerinnsel aufzulösen.
Es handelt sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.
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