Es handelt sich um eine chronische autoimmune rheumatische Erkrankung mit fortschreitenden Schmerzen und Versteifung der Wirbelsäule und anderer Gelenke.
Ihre Ursache ist unbekannt, obwohl man annimmt, dass genetische und umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen.
Sie ist gekennzeichnet durch eine Entzündung der Wirbelsäule, der großen Gelenke (Hüften, Schultern, Knie oder Knöchel) und der Fingergelenke, nächtliche Rückenschmerzen, morgendliche Rückensteifigkeit, akzentuierte Kyphose, Aortitis, Herzleitungsveränderungen und anteriore Uveitis.
Die Diagnose erfordert den Nachweis einer sakralen Entzündung im Röntgenbild. Die Behandlung, die nicht kurativ ist, zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und eine Verschlimmerung zu verhindern. Sie erfolgt mit NSAIDs, Tumornekrosefaktor-Antagonisten/IL-17-Antagonisten und körperlichen Maßnahmen zur Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit. Eine gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Bewegung wirken sich nachweislich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.
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