Wahnhafte Störung

Nicht dringend
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Es handelt sich um eine psychiatrische Störung, bei der die Person anhaltende Wahnvorstellungen erlebt, ohne von anderen psychotischen Symptomen wie Halluzinationen betroffen zu sein. Es ist eine seltene Störung, die bei 0,2% der Allgemeinbevölkerung auftritt.

Die Ursache ist unbekannt, aber es wird vermutet, dass genetische, umweltbedingte und stressbedingte Faktoren eine Rolle spielen können.

Zu den Symptomen gehören falsche und anhaltende Überzeugungen, die nicht durch die Kultur oder Religion der Person erklärt werden können (Wahnvorstellungen). Diese Überzeugungen können verschiedene Formen annehmen, wie Verfolgungswahn, Eifersuchtswahn, Größenwahn oder Erotomanie, unter anderem.

Für die Diagnose müssen die Symptome mindestens einen Monat lang vorhanden sein. Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte und der Bewertung der Symptome. Es ist wichtig, andere Ursachen für Wahnvorstellungen wie Drogen- oder Alkoholkonsum auszuschließen.

Die Behandlung umfasst psychologische Therapie und Antipsychotika.

Bibliographische Referenzen
  1. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Text Revision (DSM-5-TR), Washington, DC 2022.
  2. de Portugal E, González N, Haro JM, et al. A descriptive case-register study of delusional disorder. Eur Psychiatry 2008; 23:125.Manschreck TC.
  3. Delusional disorder and shared psychotic disorder. In: Comprehensive Textbook of Psychiatry, 7th ed, Kaplan HI, Sadock BJ (Eds), Williams and Wilkins, Baltimore, MD 2000. Vol 1, p.1243.Kendler KS.
  4. Demography of paranoid psychosis (delusional disorder): a review and comparison with schizophrenia and affective illness. Arch Gen Psychiatry 1982; 39:890.
Verfasser/-in
Dr. Abel Andrés Orelogio
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Wahnvorstellungen über Liebe


    Verdacht auf Spionage


    Stärkeres Selbstwertgefühl


    Sie misstrauen allem


    Wahnvorstellungen über Außerirdische, Energien oder politische Verschwörungen

Symptome, auf die Sie achten sollten

Psychomotorische heftige Bewegungen
Übermäßiger Konsum von Alkohol und illegalen Drogen

Selbstfürsorge

Häufige Teilnahme an Aktivitäten, die zur Reduzierung von Angstzuständen beitragen (Yoga, Tai Chi, Meditation).
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Antipsychotika.