Sexuell übertragbare Krankheit, die durch ein Bakterium namens Haemphilus ducreyi verursacht wird.
Die Übertragung wird begünstigt, wenn die Person eine Hautläsion oder Scheuerstellen hat. Sie tritt häufiger bei unbeschnittenen Männern und/oder Männern mit schlechter Körperpflege auf.
Sie äußert sich durch ein oder mehrere Geschwüre an den Genitalien, die von einem schmerzhaften Leistenlymphknoten begleitet sein können. Gelegentlich kann aus dem Lymphknoten Eiter austreten.
Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und Genitaluntersuchung gestellt.
Zur Kontrolle der Symptome sollte frühzeitig eine Antibiotikabehandlung eingeleitet werden, z.B. mit Azithromycin oder Ceftriaxon. Wenn sich viel Eiter ansammelt, kann eine kleine Operation notwendig sein, um ihn abfließen zu lassen.
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