Weicher Schanker

Nicht dringend
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Sexuell übertragbare Krankheit, die durch ein Bakterium namens Haemphilus ducreyi verursacht wird.

Die Übertragung wird begünstigt, wenn die Person eine Hautläsion oder Scheuerstellen hat. Sie tritt häufiger bei unbeschnittenen Männern und/oder Männern mit schlechter Körperpflege auf.

Sie äußert sich durch ein oder mehrere Geschwüre an den Genitalien, die von einem schmerzhaften Leistenlymphknoten begleitet sein können. Gelegentlich kann aus dem Lymphknoten Eiter austreten.

Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und Genitaluntersuchung gestellt.

Zur Kontrolle der Symptome sollte frühzeitig eine Antibiotikabehandlung eingeleitet werden, z.B. mit Azithromycin oder Ceftriaxon. Wenn sich viel Eiter ansammelt, kann eine kleine Operation notwendig sein, um ihn abfließen zu lassen.

Bibliographische Referenzen
  1. Charles B Hicks, MD. Chancroid. Uptodate, Jun 30, 2016.
  2. Lewis DA. Epidemiology, clinical features, diagnosis and treatment of Haemophilus ducreyi - a disappearing pathogen? Expert Rev Anti Infect Ther 2014; 12:687.
  3. The Centers for Disease Control and Prevention. 2014 sexually transmitted disease surveillance. http://www.cdc.gov/std/stats14/tables/44.htm (Accessed on May 12, 2016).
  4. Lewis DA. Diagnostic tests for chancroid. Sex Transm Infect 2000; 76:137.
  5. Timothy F. Murphy.Infecciones por Haemophilus y Moraxella.Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e.Capítulo 182.
Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Leistenlymphknoten, aus denen Flüssigkeit austritt


    Geschwüre mit unregelmäßigen Rändern und schmutzigem Aussehen


    Mehrere Verletzungen im Intimbereich, hauptsächlich an den inneren Schamlippen


    Schmerzhafte Lymphknoten beim Abtasten


    Geschwür blutet schnell, wenn gekratzt wird

Symptome, auf die Sie achten sollten

Hohes Fieber (39 ºC oder mehr)
Vorgeschichte von Immunschwäche (HIV, Diabetes mellitus, onkologische Erkrankungen, längere Einnahme von Kortikosteroiden).

Selbstfürsorge

Verwenden von Kondomen beim oralen, analen und vaginalen Geschlechtsverkehr.
Benachrichtigung des/der Sexualpartner/s, damit sie sich behandeln lassen können.