Eine Hautinfektion, die durch ein Bakterium namens Pseudomonas aeruginosa verursacht wird. Sie betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und tritt meist zwischen dem 12. und 50. Lebensjahr auf.
Die Infektion wird durch direkten Kontakt der Haut mit Wasser übertragen, das mit dem Bakterium kontaminiert ist. Sie kommt häufiger in lauwarmem oder warmem Wasser vor, wo Desinfektionsmittel wie Chlor schneller verschwinden; daher ist eine Ansteckung in Spas mit Warmwasserbecken häufiger. Sie kann auch in stark frequentierten Schwimmbädern und verschmutzten Seen auftreten. Nasse Kleidung wie Neoprenanzüge zum Tauchen oder Schwämme können ebenfalls mit Pseudomonas kontaminiert sein.
Sie manifestiert sich durch einen teilweisen oder generalisierten Ausschlag mit mehreren pickelartigen Läsionen, die sich infizieren und mit Eiter füllen können. Zusätzlich können Juckreiz, leichtes Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen auftreten.
Die Diagnose erfolgt durch eine gezielte Befragung zum Ausschluss von Risikofaktoren, gefolgt von einer Untersuchung der Hautläsionen. Bei Zweifeln an der Diagnose kann eine Probe des Eiters aus den Läsionen untersucht oder eine Hautbiopsie durchgeführt werden, um das Bakterium unter dem Mikroskop zu beobachten.
In der Regel heilt die Infektion ohne Behandlung innerhalb von etwa 10 Tagen ab. Topische Kortikosteroide können zur Linderung des Juckreizes eingesetzt werden. In hartnäckigen Fällen kann der Arzt orale Antibiotika (wie Ciprofloxacin) zur Behandlung der Infektion verschreiben.
Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn der Ausschlag länger als 15 Tage anhält, sich ausbreitet oder schmerzhaft wird, wenn große Knoten auf der Haut erscheinen und/oder wenn Fieber und allgemeines Unwohlsein auftreten.
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