Wochenbettdepression - Perinatale Depression

Nicht dringend
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Eine Stimmungsstörung, die Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt betrifft.

Die Ursache ist nicht bekannt, aber es wird angenommen, dass sie auf eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren zurückzuführen ist. Ein erhöhtes Risiko haben Frauen mit einer persönlichen Vorgeschichte von Depression, bipolarer Störung und/oder wenn sie in der vorherigen Schwangerschaft eine perinatale Depression erlitten haben.

Sie manifestiert sich durch Symptome wie schwere Traurigkeit, Müdigkeit und Angst, die es der Mutter erschweren können, ihre täglichen Aufgaben zu erledigen und sich selbst und andere zu versorgen.

Die Diagnose erfolgt durch klinische Befragung, ohne dass ergänzende Tests erforderlich sind.

Die Behandlung umfasst Psychotherapie, Medikation oder eine Kombination aus beidem.

Bibliographische Referenzen
  1. Milgrom J, Gemmill AW, Bilszta JL, et al. Antenatal risk factors for postnatal depression: a large prospective study. “Journal of Affective Disorders”, 2008; 108: 147-157.
  2. Seyfried LS, Marcus SM. Postpartum mood disorders. “International Review of Psychiatry”, 2003; 15: 231-242.
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Symptome

    Gedanken daran, meinem Baby Schaden zuzufügen


    Unvermögen, Aktivitäten wie früher zu genießen


    Depressive Stimmung


    Apathie – Mangelndes Interesse


    Gefahr für die Umwelt

Symptome, auf die Sie achten sollten

Gedanken, die zur Selbstverletzung anstiften
Suizidgedanken oder -versuche

Selbstfürsorge

Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über Psychotherapien und Behandlungen.
Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Reduzieren des Alkoholkonsums.