Es handelt sich um ein unwirkliches Gefühl der Drehung unseres eigenen Körpers oder der Objekte um uns herum, im Kontext einer demyelinisierenden Erkrankung, die das Gehirn betrifft. Es tritt bei bis zu 30% der Patienten mit Multipler Sklerose (MS) auf und in bis zu 10% der Fälle kann es das Erstsymptom der Krankheit sein.
Bei der MS verschwindet die Myelinschicht allmählich, die die Kommunikation zwischen Neuronen durch die Übertragung von elektrischen Impulsen ermöglicht.
Die Verdachtsdiagnose erfolgt durch Befragung der Symptome und neurologische Untersuchung, erfordert jedoch zur Bestätigung bildgebende Verfahren und Blutuntersuchungen.
Bisher gibt es keine Heilung für MS, aber es gibt Behandlungen, die den Krankheitsverlauf verzögern können. Einige antivertiginöse Medikamente helfen, die Symptome zu bekämpfen und die Lebensqualität zu verbessern.
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