Es handelt sich um ein unwirkliches Gefühl der Drehung des eigenen Körpers oder der Objekte um uns herum, im Kontext einer Erkrankung, die die Blutversorgung in einem Bereich des Gehirns reduziert (Schlaganfall).
Die Ursache ist ein kleiner Embolus oder Blutgerinnsel, das vorübergehend den Blutfluss in der Arterie blockiert. Normalerweise entsteht es in der Aorta oder großen Blutgefäßen im Halsbereich und löst sich innerhalb der ersten 24 Stunden auf, was den arteriellen Blutfluss wieder ermöglicht.
Die Symptome treten plötzlich auf, wenn der Blutfluss unterbrochen wird, und verschwinden innerhalb von Minuten oder Stunden, wenn sich das Gerinnsel auflöst (in der Regel innerhalb von 24 Stunden). Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Konzentrationsstörungen und Gedächtnisverlust.
Eine sofortige Behandlung ist erforderlich, um die Bildung neuer Gerinnsel zu verhindern und bestehende aufzulösen. Dafür werden blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin, Clopidogrel usw.) und Antikoagulanzien (wie Warfarin, Acenocoumarol usw.) eingesetzt. Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen beseitigt werden, um Rückfälle zu vermeiden.
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