Es handelt sich um eine unwirkliche Empfindung einer Drehung des eigenen Körpers oder der umgebenden Objekte, im Kontext einer Erkrankung, die die Blutversorgung in einem Bereich des Gehirns reduziert (Schlaganfall).
Wenn die PICA-Arterie im medulobulbären Bereich blockiert ist, spricht man vom Wallenberg-Syndrom. Die Ursache für die Arterienverstopfung ist multifaktoriell: Rauchen, Hypertonie, Hypercholesterinämie und Diabetes.
Das Schwindelgefühl kann begleitet sein von Ganginstabilität, Doppeltsehen (Diplopie), Schluckbeschwerden, Gesichtsschmerzen und Taubheitsgefühl in einem Körperbereich.
Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung. Zur Bestätigung werden bildgebende Verfahren wie Computertomographie und/oder Magnetresonanztomographie durchgeführt.
Die Behandlung des zerebralen Blutflussmangels muss frühzeitig erfolgen, um die verstopfte Arterie so schnell wie möglich wieder zu öffnen; in der Regel wird intravenöse Medikation verabreicht. Nachdem die Hirnverletzung endgültig festgestellt wurde, basiert die Therapie auf der Behandlung der Symptome.
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