Die Zwangsstörung (OCD) kombiniert unerwünschte Gedanken und Ängste (Obsessionen) mit wiederholten Handlungen (Kompulsionen), die darauf abzielen, die dadurch erzeugte Angst zu verringern. Diese Symptomatik verursacht bei den Betroffenen erhebliches Unbehagen. Sie tritt im Kindes- oder Jugendalter auf, typischerweise vor dem 25. Lebensjahr.
Es gibt vier Gruppen von Symptomen im Zusammenhang mit der OCD: 1) Verschmutzungsgedanken, die ein Vermeidungsverhalten gegenüber Aussetzung und/oder kontinuierlichem Waschen erzeugen. 2) Gedanken des ständigen Zweifels, die eine wiederholte Überprüfung erfordern. 3) Aufdringliche Gedanken an Handlungen, die die Person für verwerflich hält, wie sexuelles oder aggressives Verhalten. 4) Gedanken in Bezug auf die Kontrolle der Zeit, die Verhaltensweisen von extremer Langsamkeit erzwingen.
Die Diagnose erfolgt klinisch, durch die Befragung durch einen Psychiater oder Psychologen.
Die Behandlung umfasst in der Regel eine Verhaltenstherapie namens "Exposition und Reaktionsverhinderung" sowie medikamentöse Therapie.
- A Chinchilla, J. Correas, FJ Quintero, M Vega. Manual de urgencias psiquiátricas. Elsevier Masson. Cuadros obsesivos. Pág: 406-407.
- Guía de consulta de los diagnósticos del DSM-5. American Psychiatric association. Editorial Médica Panamericana. Trastorno Obsesivo Compulsivo y trastornos relacionados. Pág: 145-157.

